Synchromie: Vision einer klanghaften Farbigkeit (1)

Ein Klassiker seit Jahrhunderten ist der immer wieder neu gewagte Versuch, eine Brücke zu schlagen zwischen den scheinbar nahe liegenden, manchmal auch weit hergeholt erscheinenden Beziehungen von Tönen und Farben, von Musik und farbigem Gestalten. Oft visionär spekulativ aus unbelegbaren Quellen schöpfend und ebenso oft pseudowissenschaftlich mathematisch hergeleitet, wurde nach einem Übersetzungsschlüssel gesucht, der es ermöglicht, Gesetzmäßigkeiten der höher entwickelteren und ausgefeilteren musikalischen Harmonielehre auf den Bereich des Farbigen anzuwenden. Analogie ist jedoch nicht Gleichung und Annahmen, wie der Ton C entspreche Rot oder Gelb….

Jürgen Opitz: Farbgedicht (Acryl auf Leinwand)

Der (Farb-) Klang ist das sinnlich und seelisch erlebbare Bild des Zustands der Beziehung seiner Bestandteile untereinander, der Begriff von Qualität an sich. Bestimmend für den Klang als Gegensatz zum chaotischen, ungeordneten, zufälligen Geräusch ( in der Farbe: Buntheit) ist der der innere Zusammenhang der Klangbestandteile, nämlich das, was die einzelnen Töne außer der gemeinsamen Zeit- oder Räumlichkeit verbindet: die Harmonie.
Den vollständigen Aufsatz von Jürgen Opitz finden Sie zum Herunterladen auf www.synchromie.de