Farbkunst von Martin Minde jetzt online

Der Münchener Farbkünstler Martin Minde entwickelt seine äußerst komplexen und tiefgründigen Kompositionen auf der soliden Grundlage eines von Ihm entwickelten Farbsystem-Instruments, dem „Homogenen Farbrichtungsraum“.

Minde-Farbkunst

Im Unterschied zu diesem Basissystem, das generell die Farbverwandtschaften darstellt, hat er Farbkörperordnungen entwickelt. Eine davon stellt sich in Form zweier ineinandergreifender Würfel dar, die sich zwischen hellem und dunklem Pol in der Helldunkelachse miteinander verbinden. Es handelt sich um „Tonale Richtungsräume“ in dreidimensionaler Gestalt, die er als räumliches Gitter von Farbtönen in 13x13x13 als gleichmäßig empfundenen, feinen Stufen realisiert hat, wobei diese Gleichabständigkeit mit den räumlichen Bewegungsrichtungen zwischen allen Einzelfarben verknüpft wird, z.B. von Rot oder Gelb über exakte Zwischentöne hin zu Blau.
Minde-Farbkörper

Dass Farben in spezifischen Verbindungen unterschiedlich aufs Empfinden wirken, ist ja bekannt; neu ist jedoch, dass Minde mit seinen beiden Würfeln diese in Polaritäten wie Dur und Moll, männlich und weiblich, Sonne und Mond, die das All beherrschen, fassbar macht.

Zu den vielfältigen Möglichkeiten, auf diesem „Instrument“ zu spielen, gehört besonders die  Verbindung der gerichteten Farbbewegungen der Würfelkörper mit rhythmischer Flächengliederung in unterschiedlicher Richtung auf der Bildfläche, die zur Wirkung von, sich gegenseitig in vielfältiger Weise durchdringenden, Farbformen mannigfacher Gestalt führt.

Minde erschafft auf diese Weise am Computer eine völlig neuartige und vorher nie gesehene Farb-Form-Kunst. Mehr zur Farbarbeit von Martin Minde finden Sie unter www.farbkunst-minde.de.